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Kalifornien - 17 Tage Roadtrip an der Westküste der USA

Kalifornien - 17 Tage Roadtrip an der Westküste der USA

Kalifornien - 17 Tage Roadtrip an der Westküste der USA

Mehrere Monate lang bereiste Lea die Welt -  von den Philippinen über Kanada nach Hawaii, um nur einige Beispiele zu nennen. In unserer Blogserie "Leas Weltreise" nimmt sie uns mit auf ihre Abenteuer rund um den Globus.

Weiter geht es heute in Kalifornian: ein Roadtrip führte Lea in 2 1/2 Wochen unter anderem nach Los Angeles, San Francisco und Las Vegas.

Beste Reisezeit

Von Mai bis Juni ist die beste Reisezeit, um einen Roadtrip durch Kalifornien zu machen, da die Temperaturen sehr angenehm sind. Ab Juli/August wird es in den Nationalparks von den Temperaturen her unerträglich und es können Waldbrände entstehen.

Unsere Route

Wir starteten in Los Angeles, von dort aus ging es dann in den Joshua Tree Nationalpark. Anschließend verbrachten wir einen Tag am Grand Canyon, ehe wir in Las Vegas ankamen. Den krönenden Abschluss bildete dann unser Besuch in San Francisco.

Highlights in Los Angeles

Runyon Canyon: Wer die komplette Aussicht über L.A. haben möchte, ist hier genau richtig. Es ist ein super schöner Spaziergang, wo auch viele mit ihren Hunden laufen gehen. Ein Stück Natur in Los Angeles.

Hollywood Boulevard: Ein must do in Los Angeles - ist zwar mit Touris überflutet und es gibt einen Souvenir Laden nach dem anderen, aber dieser Teil gehört einfach zu Los Angeles dazu. Sowohl bei Tag als auch abends sehenswert.

Fairfax & Melrose Avenue: Hier kann man super shoppen gehen. Von Designer Läden bis hin zu Second Hand Läden, hier wird alles geboten. Nicht nur die Geschäfte sind einzigartig, auch der Distrikt an sich. Viele Graffitis an den Wänden, interessante Menschen, etc. Jeden Sonntag findet ein cooler Vintage Flohmarkt statt, der Melrose & Fairfax Flohmarkt. Dort gibt es einzigartige Vintage Kleider und Schmuck zu kaufen. Wer also Second Hand liebt, sollte auf jeden fall hingehen.

Farmers Market: Wer nicht nur in Restaurants essen gehen möchte, kann sich auf dem Farmers Market durch verschiedene Leckereien kosten. Es werden viele Köstlichkeiten angeboten. Wer sich nach dem Essen die Beine vertreten möchte, kann in den Einkaufsläden noch ein wenig shoppen gehen.

Venice Beach: Der wohl berühmteste und verrückteste Strand in Los Angeles. Hier gibt es viele verschiedene Shops. Man kann das Surfen lernen, mit dem Fahrrad am Venice entlangfahren, den Basketballern beim Spielen zuschauen, am Strand entspannen oder die Künstler am Straßenrand beobachten. Am Venice Beach kann man den ganzen Tag verbringen.

Downtown Hollywood: Natürlich muss man auch mal das Staple Center gesehen haben. Wer die Zeit und das Glück hat, bei einem Basketball Spiel dabei sein zu können, unbedingt machen. Es ist ein Erlebnis wert!

Moonlight Rollerway: Hier wird man in die 80er Jahre zurückversetzt. Die Musik, das Ambiente, die Einrichtung und die Menschen entsprechen einfach der Zeit der 80er. Das Rollschuhfahren ist am Anfang nicht ganz einfach, aber mit der Zeit bekommt man den Dreh raus.

© Foto: Lea Schmalz

Santa Monica Pier: hier findest du einen kleinen Erlebnispark auf einem Steg. Ein Riesenrad und eine kleine Achterbahn sind hier die Markenzeichen des Santa Monica Piers. Natürlich gibt es auch Souvenirläden und Restaurants. Tipp: Am Ende des Stegs gibt’s einen leckeren Mexikaner.

Rodeo Drive: Wer wissen möchte wo die Schönen und Reichen von Los Angeles einkaufen gehen, ist hier am Rodeo Drive genau richtig: ein Luxusgeschäft nach dem anderen. Nicht weit entfernt befindet sich auch Beverly Hills, wo die meisten Schauspieler/ Sänger etc. wohnen. Auf jeden Fall mal mit dem Auto entlang fahren!

Hollywood Sign / Observatorium Gebäude: Das berühmte Hollywood-Zeichen möchte jeder einmal von ganz nahem gesehen haben. Die meisten fahren deshalb zum Observatorium Gebäude hoch. Das parken allerdings kostet 10 $! Wenn man noch ein wenig durch die Wohngegend fährt, kann man das Zeichen noch von näherem sehen.

 

Sehenswürdigkeiten auf dem Weg zum Joshua Tree Nationalpark

Auf dem Weg zum Joshua Tree Nationalpark, sind wir noch an einigen Sehenswürdigkeiten vorbeigefahren. Wer noch nie einen Überdimensionalen Dinosaurier gesehen hat, ist bei den Cabazon Dinosaurs genau richtig. Dort gibt es nämlich auf einem Parkplatz einen T-Rex und einen Pflanzenfresser zu sehen. Um sich von der langen Fahrt die Beine ein wenig zu vertreten, ist dieser Zwischenstopp genau richtig.

© Foto: Lea Schmalz

Danach ging es zum Salvation Mountain und nach Slab City, die beide mitten in der Wüste liegen. Ja, es ist ein kleiner Umweg, aber den würde ich auf jeden Fall machen. Sowas vergleichbares habe ich noch nirgends auf der Welt gesehen. Der Salvation Mountain entstand von einem Mann der seine Liebe zu Gott in Kunst umgewandelt hat. Er hat alles selbst „gebaut“. Einfach der Wahnsinn. Es war so kreativ und bunt gestaltet!

© Foto: Lea Schmalz

Sobald man weiter ins Nirgendwo fährt, kommt man zur Slab City. Dort leben tatsächlich Menschen, die von Spenden über die Runden kommen. Jeder hat seinen eigenen Platz und sie leben in Wohnwägen. Sie machen aus Müll Kunst. Slab City sieht aus wie eine Filmkulisse. Man denkt, es ist nicht echt. Man muss es gesehen haben, um zu verstehen, wie einzigartig diese „Welt“ ist!

© Foto: Lea Schmalz

 

Joshua Tree Nationalpark - Unsere Route

1.  Cholla Cactus Garden Es war ein kleiner Rundgang, bei dem es nur eine Art von Kakteen gab. Sah richtig schön aus. Sie waren buschig, viele Zweige und hatten drei verschiedene Farben, die in einen Übergang gingen.

© Foto: Lea Schmalz

2. Skull Rock Dieser Stein sieht aus wie ein Skelett-Kopf. Dort gab es keine Wanderung, sondern man konnte am Straßenrand parken und ihn von dort aus anschauen.

3. Split Rock Wie der Name schon sagt, hat der Felsen einen durchgehenden Riss. Auch hier gab es keine Wanderung, aber man konnte ein wenig durch die Gegend laufen.

Links der Skull Rock, rechts der Split Rock. © Foto: Lea Schmalz

4. Ryan Mountain Trail Bei diesem Trail hatten wir eine 5km lange Wanderung vor uns. Der Berg war 1600 m hoch. Die Aussicht von oben war gigantisch schön. Die Wanderung würde ich vom Schwierigkeitsgrad her als einfach bis mittel einstufen.

5. Barker Dam Trail bei dieser Wanderung hatten wir Glück, dass der See Wasser hatte und nicht ausgetrocknet war. Wir haben die perfekte Jahreszeit erwischt. Denn der Wind war kühl, die Sonne hat trotzdem geschienen und die Blumen haben geblüht.

 

Pioneer Town

Wer Zeit mit sich bringt und Lust hat, eine Western Stadt zu sehen, ist hier genau richtig. Sie ist nur 30 Minuten vom Joshua Tree Nationalpark entfernt. Leider haben die Geschäfte nur samstags auf. Wenn man jedoch unter der Woche in der Nähe ist, lohnt es sich trotzdem, die kleine Stadt anzuschauen. Man fühlt sich direkt in eine andere Zeit versetzt.

© Foto: Lea Schmalz

 

Grand Canyon

Da wir aus Zeitgründen nur einen Tag im Grand Canyon verbringen konnten, mussten wir uns genau überlegen welche Route wir nehmen wollten. Um an die Aussichtspunkte / Wanderungen zu gelangen, muss man mit dem Shuttle Bus fahren. Man kann nicht wie beim Joshua Tree Nationalpark mit seinem Auto an den jeweiligen Stationen halten.

Deshalb entschieden wir uns für die Hermit Road Route. Jede Route hat einen eigenen Shuttle Bus. Am Eingang bekommt man eine Mappe, wo also alles genau beschrieben steht. Diese Strecke ist insgesamt 11 km lang, also locker an einem Tag zu schaffen. Auf der Strecke gibt es wunderschöne Aussichtspunkte, wie zum Beispiel den Mather Point. Diese hat eine traumhafte Sicht. Ein weiterer Aussichtspunkt war der Prima Point. Von dort aus konnte man den Coloradoriver sehen. Den Abend rundeten wir dann am Hopi Point mit einem wunderschönen Sonnenuntergang ab.

© Foto: Lea Schmalz

Wo schlafen?

Natürlich gibt es auch Camp Sites am Grand Canyon, die wunderschön sind. Wir jedoch waren in der Stadt Williams, was ca. eine Stunde entfernt ist. Die „Stadt“ ist richtig süß, besteht nur aus einer Hauptstraße, was die berühmte Route 66 ist. Es gibt dort einige Geschäfte, Restaurants und Kaffeeshops. Wer noch Zeit mit sich bringt, kann einen Stopp in Bearizona machen. Dies ist ein Park, wo Tiere gerettet und versorgt werden. Man sieht dort die coolsten Tiere (Bären, Wölfe, Büffel etc.) Der Park ist in 2 Teile aufgebaut. Beim 1. Teil fährt man mit dem Auto durch die Gehege und schaut sich die Tiere an. Beim 2. Teil konnte man durch den Park laufen. Dies ist so ähnlich wie ein Zoo aufgebaut.

Williams. © Foto: Lea Schmalz

 

Las Vegas

Was soll man zu Las Vegas groß sagen! Diese Stadt blüht so richtig bei Nacht auf. Ein Casino nach dem anderen. Restaurants, Nachbildungen von Paris, London etc. Alles was man sich nur vorstellen kann, findet man in Las Vegas. Man kommt aus dem Staunen nichtmehr raus.

 

Highlights in San Francisco

Fisherman’s Wharf: An einem sonnigen Tag super zum Spazierengehen. Es gibt viele kleine Geschäfte und Restaurants. Wir spazierten dann von Pier 39 bis hin zum Farmers Market. Von Pier 39 kann man super das berühmte Alcatraz Gefängnis sehen und sehr viele Seelöwen, die sich in der Sonne aufwärmen. Der Farmers Market ist super, um neue Leckereien auszuprobieren und sich was kleines zum Essen zu holen.

© Foto: Lea Schmalz

Alamo Square: Wer früher die Serie „Full House“ geschaut hat und es genauso geliebt hat wie wir, muss dort hin und sich die berühmten Häuser anschauen!

© Foto: Lea Schmalz

Union Suqare: Dieser Bezirk ist Downtown von San Francisco. Dort gibt es viele Geschäfte, Hochhäuser, Banken. etc.

Haight Ashbury: Die Hippie-Szene von San Francisco! Alles sehr bunt mit vielen Bob Marley Graffitis an den Wänden und coole Vintage Läden.

Castro District: Hier spielt sich die Schwulen- und Lesben-Szene ab. Überall sieht man die Regenbogen-Flagge und auch viele „Gay-Shops“. Ansonsten gibt es auch hier tolle Ecken, um etwas Feines zu essen oder shoppen zu gehen.

© Foto: Lea Schmalz

Mission District: Hier haben sich die Lateinamerikaner angesiedelt. Die Graffitis an den Wänden erzählen die Geschichte ihrer Kultur. Sehr schön zum Anschauen.

Golden Gate Park: Erinnert einen an den Central Park in New York. Man kann sowohl mit dem Auto durchfahren, als auch einen schönen Spaziergang machen.

Twin Peak: Von dort oben hat man eine wunderschöne Aussicht über San Francisco! Wir aßen dort unser Vesper und genossen die Aussicht.

Golden Gate Bridge: Das Wahrzeichen von San Francisco!

© Foto: Lea Schmalz

Blumenstraße „Lomard Street“: Natürlich muss man diese berühmte Straße gesehen haben, wenn man schonmal in San Francisco ist.

Alcatraz Tour: Wer die Zeit hat, sollte unbedingt diese Tour machen! Die Tickets (ca. 40 $ p.P.) haben wir einen Tag vorher im Internet gebucht. Für die Tour bekommt jeder Kopfhörer in seiner gewünschten Sprache und durch diese Kopfhörer wird man durch das Gefängnis geführt. Man hat das Gefühl mitten im Geschehen dabei gewesen zu sein.

© Foto: Lea Schmalz

 

Und zum Schluss noch 2 Tipps:

- Wer durch die USA reist und verschiedene Nationalparks erkunden möchte, sollte sich ein Annual Pass für 80 $ kaufen. Dieser ist für ein Jahr gültig und man kommt in alle Nationalparks rein. Der Pass gilt für ein Auto inklusive aller Passagiere! Man kann ihn in allen Visitor Centers kaufen.

- Ein Auto ist sehr empfehlenswert!