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Dem Winter entfliehen: Kanaren & Madeira mit der AIDAnova

Dem Winter entfliehen: Kanaren & Madeira mit der AIDAnova

Dem Winter entfliehen: Kanaren & Madeira mit der AIDAnova

Lilien Eschbach ist unsere #Urlaubsentdeckerin 2019. Ende November 2019 reiste sie auf der AIDAnova rund um die kanarischen Inseln und nahm euch auf unseren Social Media Kanälen mit auf die Reise. Heute berichtet sie von ihrer Kreuzfahrt.

 

Wer kennt es nicht: Zuhause herrscht graues Einerlei, ihr träumt von weißen Sandstränden und türkisfarbenem Meer – aber bitte keine halbe Weltreise! Dann sind die Kanaren eure Destination. Mit dem neuesten und umweltfreundlichsten Schiff der AIDA-Flotte erkundet ihr die schönsten der kanarischen Inseln.

Als Urlaubsentdeckerin des Volksbank Reisebüro nehme ich euch mit auf meine Reise durch das europäische Inselparadies vor der Küste Afrikas.

© Foto: Lilien Eschbach

Ankunft auf dem Schiff

Schon am ersten Seetag, unterwegs zur portugiesischen Insel Madeira, zeigt sich dieses Fleckchen Erde von seiner besten Seite – und typisch für die Kanaren: sonnig und windig.

Wir erkunden also erst einmal das Schiff und lassen uns dann vom Sonnenschein und dem vielfältigen Angebot des Schiffs verwöhnen… z.B. auf einer der vielen Sonnenterrassen auf den Oberdecks beim Bücherlesen. Sogar Sport lässt sich draußen an einigen Fitnessgeräten betreiben – immer mit Meerblick inklusive.

 
Meine Tipps dazu:

Tipp 1: Vor eurer Reise Restaurants an Seetagen reservieren – der Andrang ist so groß, dass man vor Ort kaum eine Chance hat, einen Tisch zu ergattern.

Tipp 2: Unbedingt die Lammkeule im „French Kiss“ bestellen! Auch das Dinner im Buffet-Restaurant „East“ ist absolut empfehlenswert. Unser Preis-Leistungs-Sieger bleibt das „Rossini“ – Spitzenklasse zu fairem Preis.

Tipp 3: Das Unplugged-Konzert in der Rock Box Bar – toller Sound und super Stimmung.

 

Madeira

Gemütlich das Flair und Funchal, die Hauptstadt Madeiras, erkunden – das geht am besten per Drahtesel. Mit dem Bike und einem Tourguide der AIDA radeln wir die hügelige Küste entlang. Vorbei an seltsam aussehenden Cristiano Ronaldo-Statuen und anderen Sehenswürdigkeiten Funchals, machen wir einen ersten Boxenstopp an der Markthalle. Hier kann man witzige Frucht-Kreuzungen probieren, von denen wir zuhause noch nie etwas gehört haben, z.B. „Banananas“ (Banane + Ananas) oder „Tomatillos“ (Tomate + Physalis). Weiter geht es zu einem kleinen Fischerörtchen namens Camara de Lobos, dessen Wappentier der Seehund ist. Der Weg dorthin bietet immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Klippen der Steilküste. Zum Glück haben wir 20 Gänge an den Fahrrädern!

© Foto: Lilien Eschbach

So werden die zuvor abgestrampelten Kalorien gleich wieder durch Madeiras grandiose Kulinarik aufgefüllt. Das Nationalgericht „Bolo de Caco“ – Knoblauchbrot – klingt, zugegeben, etwas irreführend, ist aber super lecker. Auch nicht zu verschmähen ist Madeiras Cocktail #1 „Poncha“, der aus Zitronen-, Orangensaft, Honig und Zuckerrohrschnaps gemixt wird. Wir schlendern zunächst etwas durch die Innenstadt, bis wir die bunt bemalten Türen in der berühmten „Rua de Santa Maria“ östlich der Fußgängerzone entdecken. Glücklicherweise reiht sich dort Restaurant an Restaurant.

© Foto: Lilien Eschbach


Tipp:
Uns hat es hervorragend geschmeckt in der „Galeria“: ein 3-Gänge-Menü für 12 € inklusive Wein, tollem Ambiente und Live-Musik. Das „Rei da Poncha“ rühmt sich, den besten Poncha der Stadt anzubieten – ob’s stimmt?! Aber lecker war’s.

 

© Foto: Lilien Eschbach

Teneriffa

Bereits im Vorfeld planten wir einen Tagesausflug zum bekannten Loro Parque. Der Park ist in einer halben/dreiviertel Stunde über eine gut ausgebaute Autobahn zu erreichen und gut ausgeschildert. Unterwegs fährt man sogar am Fuß des Teide vorbei – ein über 3000m hoher ehemals aktiver Vulkan, der majestätisch aus den Wolken ragt.

Der Loro Parque wurde von TripAdvisor sogar als schönster Zoo der Welt ausgezeichnet. Verdientermaßen. Der Park hat die perfekte Größe für einen Tagesausflug – nicht zu klein, aber dennoch so überschaubar, sodass man sich gut zurechtfindet. Die Tiergehege sind mit so viel Liebe zum Detail angelegt: Die Tiere fühlen sich wohl, überall duften exotische Pflanzen… Man fühlt sich in eine ganz andere Welt entrückt. Ein kleines Paradies!

© Foto: Lilien Eschbach

Highlights waren für mich definitiv das riesige Schimpansen-Gehege sowie die beeindruckende Delphin-Show. Als Zuschauer hat man das Gefühl, ganz nah dran zu sein, wenn die süßen Äffchen spielen und herumtollen. Mehr als nur nah dran, sondern mitten drin ist man in der überdimensionalen Vogel-Voliere. Hinter einem Kettenvorhang eröffnet sich ein riesiges Dschungel-Gehege zum Durchspazieren, in dem exotische Papageien in allen Farben des Regenbogens frei herumfliegen. Nirgends kommt man den schönsten Papageien der Welt näher als hier.

© Foto: Lilien Eschbach


Tipp:
Weil die Taxifahrer am Kreuzfahrtschiff-Terminal über 100 € verlangen, entschieden wir uns spontan für einen Mietwagen. Den kann man sich für 60 € pro Tag fußläufig links vom Terminal mieten.

 

© Foto: Lilien Eschbach

Fuerteventura

Buenas dias „Future-venture“, wie Entertainment-Manager Tom die Insel auf Englisch nennt. Auf der „Insel der starken Winde“ sind wir mal wieder mit dem Mietwagen unterwegs. Auch hier ist das günstiger als ein Taxi und der AIDA-Bus hat leider keine Langschläfer-verträglichen Abfahrtszeiten…

Teide? Ayers Rock? Rocky Mountains? Nö – der Nationalpark Corralejo.

Die Autofahrt in den Norden der Insel lohnt sich alleine wegen der grandiosen Landschaft ringsrum: Rechterhand ziehen Meer und endlose Sanddünen vorüber, links türmt sich ein Gebirge auf. Die Wolkenberge ließen das Ganze noch dramatischer wirken. Wir haben leider kein Glück mit dem Wetter: Angekommen am atemberaubend schönen Strand des Corralejo Nationalparks, fängt es plötzlich an zu schütten.

Aber wir lassen uns die Laune nicht verderben. Erst mal einen Sangria in einer Strandbar bestellen und neue Pläne schmieden…

© Foto: Lilien Eschbach

Wir entscheiden uns für die Fahrt ins Hinterland nach Betancuria und den davor gelagerten Parque Natural de Betancuria. Ein Highlight! Betancuria war die erste Hauptstadt Fuerteventuras, obwohl das kleine historische Dörflein so gar nicht danach aussehen will. Der alte Ortskern ist in ein paar Minuten durchschritten, lässt allerdings erahnen, wie die ersten spanischen Siedler der kanarischen Inseln vor Hunderten von Jahren gelebt haben müssen. Die Natur stielt jedoch die Show – unbedingt unterwegs anhalten!

© Foto: Lilien Eschbach

 

Lanzarote

Heute haben wir eine Kajak-Tour mit AIDA gebucht. Vom Hafen in Arrecife führt uns die Busfahrt mit einer kleinen Reisegruppe von gerade einmal 10 weiteren mutigen Paddlern in einer dreiviertel Stunde quer über die Insel an die Playa Blanca. Der Regen peitscht gegen die Windschutzscheibe des Busses. In der Kajakschule angekommen, schlüpfen wir alle sichtlich mulmig in die Neopren-Anzüge. Nach einer kleinen Einweisung geht’s auch schon direkt ins Wasser. Zum Glück hört der Regen bald auf. Mit unseren zwei Guides paddeln wir vorbei an einsamen Traumstränden zum berühmten Papagayo Strand, wo wir einen längeren Schnorchel-Stopp einlegen. Die Natur fasziniert mich erneut.

© Foto: Lilien Eschbach

Als die Sonne endlich rauskommt, lässt sie das Wasser türkis glitzern. Doch so sehr wir die Strahlen genießen – müssen wir uns auf dem Rückweg mit mächtig Gegenwind und Strömung abrackern und paddeln wie die Wilden! Diese 3-stündige Tour ist sehr zu empfehlen, allerdings wirklich nur für sportliche Typen.

© Foto: Lilien Eschbach

Nach so viel Hochleistungssport gönnen wir uns einen wohlverdienten Snack in der Streetfoodmeile auf Deck 4: Döner und Currywurst – und später einen Abstecher in den luxuriösen Wellnessbereich.


Tipp:
Wer einen Ausflug mit AIDA gebucht hat, erhält am selben Tag 90 Minuten Relaxen (statt 60 Minuten) im exklusiven Wellnessbereich für 7,50€.

 

Das war's leider schon: der Rückflug von Gran Canaria wartet

Die Woche verging wie im Flug… Zurück auf Gran Canaria lassen wir die Reise noch einmal Revue passieren und plaudern über die Besonderheiten jeder einzelnen Kanaren-Insel. Fuerteventura hat es uns am meisten angetan. Uns beschleicht so ein Gefühl, dass es nicht unser letzter Besuch gewesen ist.

 

© Foto: Lilien Eschbach


Tipp:
Es bleibt noch Zeit bis zum Abflug? Der „Las Canteras“ Strand ist vom Schiffsterminal nur 10 Gehminuten entfernt. Hier einen Abschieds-Cocktail auf dem Dach der Pizzeria „Las Canteras“ bestellen – himmlisch!