Meine AIDA-Reise „Perlen am Mittelmeer“ auf der AIDA Bella war gespickt mit Höhepunkten: interessante Städte, wunderschöne Landschaftserlebnisse und traumhaftes Wetter auf dem Mittelmeer.

Die Route ab Mallorca ist der Klassiker im Mittelmeer. Diese Tour ist nicht umsonst so beliebt: man kann in einer Woche die Inseln Mallorca und Korsika sowie die Städte Rom, Pisa oder Florenz und Barcelona entdecken.

Es geht los: Palma de Mallorca

Nach der Ankunft am Flughafen erfolgte der gut organisierte Transfer zum Hafen von Palma, wo die AIDA Bella schon wartete. Nach dem Einchecken und Entdecken der Kabine, die erstaunlich viel Platz und Stauraum bietet, erkundigten wir die Räumlichkeiten des Schiffes. Von Bord aus hat man einen gigantischen Blick auf die Altstadt von Palma. Eindrucksvoll war um 22 Uhr das Ablegen des Schiffes mit imposanter Musik und einem leckeren Begrüßungscocktail. Wer das zum ersten Mal erlebt, wird eine Gänsehaut bekommen.

Auf hoher See

Der 2. Tag war ein Seetag, an dem wir das Schiff besser kennenlernen konnten. Es gab so vieles zu erkunden, langweilig wurde es auf keinen Fall. Die Sorge, dass man an Deck keinen Liegestuhl bekommt, war unbegründet. Die Landausflüge wurden vorgestellt, Workshops und sonstige Aktivitäten konnten gebucht werden, man konnte sich im Wellnessbereich entspannen oder kostenfrei die Sauna besuchen. Die Mahlzeiten in den verschiedenen Themenrestaurants wurden zum ersten Mal durchgetestet und abends lies man sich vom Showprogramm überraschen. Danach liesen wir den Abend in einer der zahlreichen Bars ausklingen.

Wundervolle Landschaft: Korsika

Dann ging es nach Korsika. Allein die Hafenstadt Ajaccio ist sehr sehenswert und fußläufig vom Anlegeplatz des Schiffes zu erreichen. Eine hübsche Stadt mit vielen geschichtlichen Spuren, die unter anderem Napoleon hinterlassen hat, aber auch eine schöne Einkaufsstadt mit Flaniermeile. Wenn man aber die wunderschöne Landschaft Korsikas erleben möchte, bucht man den Ausflug ins Landesinnere. Dort erwarteten uns zerklüftete Felslandschaften, wie die Prunelli Schlucht, Passstraßen und der Tolla See. So stellt man sich Korsika vor!

Erkundungstour durch Rom

Am nächsten Tag legten wir in Civitavecchia an. Der Ausflug nach Rom ist natürlich ein „Muss“ und sicherlich ein Höhepunkt der Reise. Nach ca. 1,5 Stunden erreicht man bereits Italiens Hauptstadt. Wir machten einen ausführlichen Stopp in Vatikanstadt, wo man genug Zeit hat, um den Petersdom und die Umgebung zu erkunden. Dann fuhren wir weiter Richtung Kolosseum, vorbei an den Caracalla-Thermen, dem Circus Maximus und dem Forum Romanum. Auch in der Innenstadt hatten wir noch Zeit, zu Fuß den Trevi-Brunnen, die Plaza Colonna und das Pantheon zu erkunden. Nach einem tollen Eindruck von der Stadt traten wir die Rückfahrt zum Schiff an.

Pisa und sein schiefer Turm

Am 4. Tag ankerten wir vor Livorno. Dort hat man die Möglichkeit gleich drei interessante Städte anzusteuern: Florenz, Pisa und Lucca. Wir hatten uns für Pisa entschieden und haben die Wahl nicht bereut, obwohl sich bereits vor den Toren der Stadt unzählige Ausflugsbusse mit Touristen aus der ganzen Welt einfanden. Der schiefe Turm von Pisa ist der Hauptanziehungspunkt in der Stadt. Wir hätten nicht vermutet, dass er tatsächlich so schief ist. Nach einem Spaziergang durch die Stadt mit einem Besuch in einem Eiscafé mit fantastischem italienischen Eis ging es in knapp einer Stunde Busfahrt zurück.

Barcelona: Touristenhochburg

Nach einem weiteren Seetag erwartete uns das spanische Festland und wir hatten die Gelegenheit, Barcelona kennenzulernen. Hier entschieden wir uns, mit einem Hop-on-hop-off Bus durch die Stadt zu fahren. Es gibt 3 Routen und über 40 Haltestellen. Man kann beliebig ein- und aussteigen und während der Fahrt bekommt man über Kopfhörer alle wichtigen Informationen über die Sehenswürdigkeiten, an denen man vorbeifährt. Es macht wirklich Spaß, „open air“ die Stadt zu bereisen. Als Schwierigkeit hat sich aber herausgestellt, dass wenn man aussteigt, man wieder lange warten muss, bis man einen Platz im nächsten Bus bekommt. Auch hier gibt es viele Touristen!

Um ein paar Höhepunkte zu nennen: Park Güell, Sagrada Familia und die Prachtstraße La Rambla.

Mein Fazit: Wir wollten hier mal einen Ausflug auf eigene Faust machen, um ein paar Euro zu sparen, aber das Busticket ist bereits so teuer wie ein AIDA-Halbtagesausflug und durch die Wartezeiten beim Wiedereinsteigen konnten wir nicht so viel außerhalb des Busses sehen.

Mein Tipp: An den Strand von Barcelona fahren! Es wurde eine modernes Viertel am Rande des Stadtstrandes geschaffen - mit Cafés und kleinen Restaurants mit schöner Atmosphäre. Hier kann man wunderbar einen Drink abseits des Trubels genießen oder einfach mal die Badesachen auspacken.

Die Reise geht zu Ende

Die Reise neigt sich dem Ende zu. Das AIDA Entertainment Team präsentierte auch am letzten Abend ein tolles Programm mit einem Abschiedscocktail und Musik an Deck.

Am nächsten Tag erreichten wir wieder Palma de Mallorca. Wer hier keinen frühen Rückflug hat, sollte unbedingt noch in die Altstadt von Palma fahren. Vielleicht gibt es auch noch Gelegenheit, die Kathedrale zu besichtigen. Wer weder auf Shoppen noch auf Kultur Lust hat, der kann auch ein Tagesticket kaufen, um an Bord der AIDA zu bleiben oder man gönnt sich ein paar Sonnenstunden am Strand der Playa de Palma.

Fazit: Gerne wieder!

Es war eine wunderschöne Reise an Bord der AIDA Bella. Diese Kombination aus Clubschiff und diesen wunderbaren Ausflugszielen hat uns sehr begeistert.

Wer noch nie Kreuzfahrtluft geschnuppert hat, dem kann ich es nur empfehlen einmal auszuprobieren. Lassen Sie sich überzeugen!